Auf nach „Kicking Horse“
Doch vorher noch eine kleine Wanderung im Herzen der Rockys mit Übernachtung in der „Elisabeth Parker Hut“ (doch das ist eine andere Geschichte).
In Banff und Umgebung hatte es natürlich nicht mehr geschneit und wir wollten jetzt endlich „Powder“. Kicking Horse ist ein relativ neues Skiressort von Golden, einem kleinen Städtchen im „Nirgendwo“. Das Skigebiet hat eine Menge zu bieten. Leider konnten wir dort nicht Ski gefahren, obwohl der Schnee ideal aussah (auch das ist „die“ andere Geschichte).
Ostern und einiges andere war überstanden. Birte und ich waren wieder alleine unterwegs, diesmal nach Fernie. Ein kleiner, alter (hier sind 100 Jahre schon alt) Minenort (Kohle) mit regelmäßig unglaublichen Schneemengen. Hier schneit es im Winter im Durchschnitt mehr als 9 m. Auch dieses Mal wurde mit Schnee nicht gespart, als wir ankamen über 11 m. Leider war auch hier der letzte Schneefall schon 2 Wochen her. Die Überreste im Ort waren aber noch erstaunlich. Hatten wir den frischen Powder wieder verpasst?
Wir gingen nicht auf die Piste, sondern erkundeten den sehr zu empfehlenden, charmanten Ort. Freundeten uns mit unserem Camper, in dem wir die ersten Nächte verbrachten und den neuen Nachbarn an.
Ja, und dann war es soweit. Powder, nicht gepackt, heavy oder groomed. Unsere Nachbarn haben gerade ein Snowmobil zu viel und ich war eingeladen im „Backcountry“ ein wenig zu entspannen. Das Backcountry beginnt unmittelbar hinterm Ort. Unberührte Hänge, Schnee bis zur Halskrause und für mich eine total ungewohnte Bewegung auf neuem Gerät. Juhuuuuuu...., Powder ohne Ski!
Am nächsten Tag tut alles weh. Ich dachte immer die Maschinen machen die Arbeit.
Weit gefehlt. Aber es fing zu schneien an und ich war froh über den Tag Pause.
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