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"Dünne, lange Bohnenstange. Und wie lang!"

  • Lauca-Nationalpark: die Farben, die Stille, der Sternenhimmel und die kleinen sympathischen Dörfer im Altiplano sind fast nicht mit Worten zu beschreiben. Nur die Luft ist zum Wandern verdammt dünn! Nicht den unbekannten Sajama-Park auf bolivianischer Seite verpassen.
  • Valparaiso: die anziehende und zugleich abstoßende Hafenstadt ist für uns eine der faszinierendsten in ganz Südamerika. Schmuddel oder Patina? Zum Glück fehlen (noch) die finanziellen Mittel, um die Stadt zu Tode zu renovieren/restaurieren. Im kleinen Ort Laguna Verde (15 Kilometer östlich der Stadt) campen und mit dem Colectivo (Kleinbus) durch die Vororte und die gesamte Stadt bis ins Zentrum fahren; köstlichen Fisch im Hafenviertel im "puerto viejo" mit den Einheimischen verspeisen.
  • Aconcagua Tal: ausländische Touristen gibt es hier so gut wie keine. Alte Lehmhäuser im Kolonialstil stehen in weiten Wein-, Obst- und Gemüsefeldern.
  • Die wunderschönen Seen sind unzählig in Chile, ebenso seine grandiosen Vulkane; jedes Fleckchen ein Wunder der Natur. Aber um deutsches Essen und typische Torten zu essen, müssen Deutsche nicht in die chilenische Seenregion reisen. Die gibt es besser und authentischer in der richtigen Heimat (z.B. in der Kuchenstube in Hameln).
  • Puerto Montt: die Stadt bietet wenig, aber die kleinen "hier-kocht-Oma-frisch" Räume im Fischmarkt sind unschlagbar. Aber nicht die großen Restaurants auswählen, sondern die kleinen ohne Fenster direkt in der Halle.
  • Isla Chiloé: wer keine Zeit zum Entdecken hat, der sollte sich Chloe "ersparen". Hier gehen die Uhren einfach langsamer und das muss man mögen. Besondere Sehenswürdigkeiten gibt es hier außer ein paar Kirchen auch nicht und trotzdem oder gerade deshalb sind wir zwei Wochen geblieben. Die besten Wollmützen gibt es bei den Omas in der Markhalle in Chonchi und das gemütlichste "Cafe Azul" in Castro.
  • Chaiten: wer die Ehrfurcht vor der Natur verloren hat, der kann sie hier nach dem Vulkanausbruch unter meterhoher Asche wieder finden.
  • Nationalpark Quelat: eine von Moos und Farnen bewachsene Märchenlandschaft, wo man einfach die wenigen Wanderwege voll auskosten muss. Unbedingt auf einem der 10 Plätze im Park campen.
  • Park Cerro Castillo an der Carretera Austral: unbekannt, aber einer der schönsten Bergmassive. Im gleichnamigen Ort einfach mal die Seele baumeln lassen und das Panorama genießen.
  • Puerto Williams: der Ort am Ende der Welt, aber nicht am Arsch der selbigen. Unspektakulär, beschaulich charmant und ganz ohne Starallüren wie sein argentinischer Nachbar.
  • An den chilenischen Grenzen immer angeben und vor allem ankreuzen, dass etwas zu deklarieren ist. Und deren Suche nach Samen, Federn, Lebensmittel, Blumen, Holz usw. ist nie erfolglos. Zumindest sind danach die Grillabende der Beamten gerettet und deren Speisenangebot reichhaltig. Guten Appetit.

 

 
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