"Argentinien- überall anders"
Die Schwachsinnsfrage "Wie ist Argentinien?" können wir nur beantworten mit "so unterschiedlich wie die Mitgliedsstaaten der Europäische Union." Unsere bescheidenen Tipps für ein riesiges Land:
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Parque National Monte Leon: ein Wunder der Natur an der Atlantikküste in Miniaturformat; mit Pinguinen, Seelöwen, Vicuñas, Ñandus, Kormorane auf Tuchfühlung; Made by Douglas Tompkins;
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Los Glaciares National Park: am Perito Moreno Gletscher findet man immer "sein einsames Plätzchen" ohne viel Trubel inmitten des Gletscherknackens; stundenlanges Genießen wird mit tosenden Abbrüchen und unglaublichen Lichtspielen auf dem Eis belohnt;
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Los Glaciares National Park: trotz massiven Ausbaus des Ortes "El Chaltén" ist es einer der ganz großen Wander-/Naturhöhepunkte unserer Reise; das Bergmassiv um den spektakulären Fitz Roy und dem Cerro Torre ist unvergleichlich schön, die Wegführungen mit seinen Blicken unvergesslich; unbedingt bald besuchen, denn der Besucheransturm ist absehbar! Viel Zeit einplanen, denn horizontaler Regenfall ist bei Sturm keine Seltenheit;
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Peninsula Valdés: im März gibt es springende und jagende Orkas direkt am Strand zu beobachten;
Ruta 25: die Ost-West-Querung durch Argentinien ist verdammt lang. Aber die wunderschöne Landschaft, die roten Schluchten und Felsformationen machen diese Straße kurzweilig und besonders interessant;
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Bariloche und Co.: nach den Bergerlebnissen im Süden Patagoniens wirken diese Berge ebenso wie in „El Bolsón“ eher "lieblich" brav; der gern getätigte Vergleich mit den Schweizer Bergen hinkt hier mächtig.
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Ruta 12 entlang des Flusses "Parana": das arme, subtropische Argentinien mit seinen ursprünglicheren Wurzeln; hier und im Norden in Richtung Bolivien fühlen wir uns zu den Argentiniern hingezogen und fasziniert; hier machen die Menschen und die indigenen Einflüsse die Erlebnisse aus;
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Sümpfe von Iberá: filmreife, coole Gauchos auf ihren Pferden; schöne Natur; netter Ort mit Strandsandstraßen ist San Miquel;
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Iguazú: ob der Blick auf die Wasserfälle von argentinischer oder brasilianischer Seite spektakulärer ist, ist die Diskussion nicht wert. Denn beide Seiten stellen sich so unterschiedlich dar, dass beide Seiten ein Besuch wert sind. Der argentinische Park hat den großen Vorteil von stundenlangen Wanderwegen mit immer neuen Eindrücken; auf der brasilianischen Seite ist das Wegenetz sehr limitiert, dafür die "Gratisduschen" um so heftiger;
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San Ignacio, UNESCO-Ruinen: der gesamte Ort ist eine Ironie, wenn es um den Umgang mit den Einheimischen Fluß-Guaraní geht; trauriges Schicksal und Tragödie einer christlichen Umerziehung, die unfassbar durch das UNESCO-Weltkulturerbe gewürdigt wird.