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"Wir sind zurück und fühlen uns sowenig fehl am Platz wie die unzähligen Deutschland-Flaggen während der Fußball-WM an den Autos"

Die rosarote Brille mit Blick auf das Leben sitzt fester auf der Nase, als zuvor. Trotz vieler neuer Risse ist die Sicht komischerweise viel klarer geworden. Fragt uns jemand nach einer Kurzfassung unserer 2,5 Jahre, dann klingt das wohl so: das erste Drittel verbrachten wir wie Urlauber und gewöhnten uns nur langsam an die neue Taktzahl unseres Lebens. In dem zweiten Drittel kristallisierte sich immer mehr heraus, was wir nicht mehr in unserem Leben wollen. Und beim letzten Drittel der Zeit fielen uns viele Dinge wie Schuppen aus den Haaren. Plötzlich, wie selbstverständlich und klar wie Kloßbrühe, wie wir unser Leben in Zukunft bewusst gestalten wollen.
"Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen", war bereits vor unserer Reise ein zutreffender Satz in Bezug auf unser Glück. Nach dieser Reise stehen wir auf einem riesigen Misthaufen, der bis zum Himmel stinkt, äh reicht. Wie formulieren es unsere wortgewandten Fußballer immer so schön: "unbeschreiblich". Genau. Und weil unser persönliches Sommermärchen weitergeht und wir Deutschen ja immer etwas länger brauchen, um die richtigen Worte zu finden ohne uns in die Nesseln zu setzen (politische Korrektheit darf ja nie fehlen) feilen wir noch ein wenig weiter an unseren Worten und an uns. Aber davon bald mehr auf dieser Seite; vielleicht nicht ganz so regelmäßig, aber hoffentlich weiterhin spannend und unterhaltsam. Bis bald, herzlichst "ingobirte".

 
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